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Grabstein von Jakob Kindinger nun auf Ehrenplatz auf dem Friedhof Bensheim-Mitte

Jakob Kindinger auch offiziell bedeutende Person der Bensheimer Zeitgeschichte

Wie Bürgermeister Rolf Richter der Bensheimer DGB Vorsitzenden Jutta Mussong-Löffler heute mitteilte, hat der Magistrat in seiner Sitzung am 22.11.2017 beschlossen, die Grabstätte von Jakob Kindinger auf dem Friedhof Bensheim-Mitte abzuräumen und gleichzeitig den Grabstein zu sichern, da es sich bei Jakob Kindinger um eine bedeutende Persönlichkeit der Bensheimer Zeitgeschichte handelt.

Gedenktafel am Grabstein in Planung

Außerdem hat der Magistrat in dieser Sitzung einen Standort auf dem Friedhof Bensheim-Mitte als Ehrenplatz für Grabsteine bedeutender Personen der Bensheimer Zeitgeschichte festgelegt. Der Standort liegt am fußläufigen Hauptverbindungsweg zwischen der Heidelberger Straße und der Friedhofsstraße. Der Grabstein von Jakob Kindinger wurde am 24.01.2018 auf den neuen Standort umgesetzt. Weiterhin ist geplant, eine kleine Gedenktafel beim Grabstein von Jakob Kindinger anzubringen.

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Kohleimport und Menschenrecht

Film- und Vortragsveranstaltung der MenschenrechtsInitiative

 Wenn 2018 die letzten deutschen Kohlenzechen geschlossen werden, steigen die Importe weiter an. Schon jetzt bezieht Deutschland die meiste Kohle aus Kolumbien, obwohl die Braun- und Steinkohlemeiler Deutschlands größtes Klimaproblem sind, schreibt die MenschenrechtsInitiative Bergstrasse e. V. / MIB in einer Veranstaltungsankündigung. In einem Filmbeitrag wird die Gruppe die Folgen des Kohleabbaus in den kolumbianischen Abbaugebieten Cesar und La Guajira ebenso thematisieren wie die vielfach rücksichtslose Vorgehensweise von Megakonzernen wie Drummond, Vale und Glencore-Prodeco. Erst im Sommer 2017 Weiterlesen „Kohleimport und Menschenrecht“
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Textilindustrie: Rente für pakistanische Opfer

Mehr Einsatz für Arbeitsrechte gefordert

 Rund 5 Millionen US-Dollar stellt der Textildiscounter KiK für die Hinterbliebenen der Opfer einer Brandkatastrophe zur Verfügung, die am 11. September 2012 in Karatschi/Pakistan 259 Tote forderte, weil sie in einer illegal umgebauten, nicht registrierten Textilfabrik arbeiten mussten. Die Firma Ali Enterprices nähte überwiegend für den deutschen Discounter, der zum Tengelmann-Konzern gehört.
Wie die MenschenrechtsInitiative Bergstrasse e. V. / MIB, die sich seit den 1990er Jahren mit der Situation in der globalen Textilindustrie befasst, in einer Pressemitteilung schreibt, bekommen Weiterlesen „Textilindustrie: Rente für pakistanische Opfer“
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Bensheim und das Wohnquartier Marokko

93 Jahre Diskriminierung und Ausgrenzung der Bewohner zwischen Elbe-, Mosel- und Rheinstraße

Noch bis zum 18.März ist die Ausstellung über die Bensheim Wohnquartiere „Port Arthur“ und „Marokko“ im Rathaus zu sehen. Zum Thema hielt Stadtarchivar Manfred Berg am 31. Januar einen ergänzenden Vortrag. Nicht nachvollziehbar ist, dass Herr Berg sofort am Schluss seines Vortrages die Veranstaltung beendete. Diskussionsbeiträge oder Fragen waren leider nicht möglich. Vielleicht waren sie auch nicht gewollt. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einige Punkte ergänzen, die ich gerne noch auf der Veranstaltung zur Diskussion gestellt hätte.

Die Probleme des Wohnviertels „Marokko“ waren noch nie die Menschen die dort wohnten, nicht heutzutage und nicht zur Zeit seiner Entstehung. Die Gesamtproblematik ist die Ausgrenzung und die diskriminierende Darstellung des Viertels und seiner Bewohner von Leuten, die diese Menschen nicht kennen und nichts über sie wissen.

Auf einer Texttafel der Ausstellung im Rathaus befindet sich ein Bericht des Bergsträßer Anzeigenblattes vom 21.November 1952 mit diskriminierenden Formulierungen. In dem Artikel ist von einer „Zusammenballung asozialer Menschen von Marokko die Rede“ die eine „Macht bilden könnten umliegend wohnende Nachbarn ernstlich zu belästigen“ (siehe Foto der Texttafel).

Leider hat sich diesbezüglich nichts verändert. Über Jahrzehnte wird im BA, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in diskriminierender Weise berichtet. In denen letzten zwei Jahren wieder mehr. Hier nur einige Weiterlesen „Bensheim und das Wohnquartier Marokko“

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Fraktionsvorsitzender der Freien Liste Biblis vermietet Hotelgrundstück für Neonazi Festival in Sachsen

Pressemitteilung der Anti-Nazi Koordination Bergstraße

Mit einer Pressemitteilung und einem aktuellen Bericht auf ihrer Website macht die Anti-Nazi Koordination Bergstraße darauf aufmerksam, dass Hans-Peter Fischer, Fraktionsvorsitzender der „Freien Liste Biblis“, das von ihm betriebene „Hotel Neisseblick“ in Ostritz (Sachsen) für eine neonazistische Großveranstaltung am 20. und 21. April 2018 vermietet hat. Die Veranstaltung mit dem Titel „Schild und Schwert“ wird von den bekannten Funktionären der NPD Thorsten Heise und Peter Richter beworben. Weiterlesen „Fraktionsvorsitzender der Freien Liste Biblis vermietet Hotelgrundstück für Neonazi Festival in Sachsen“