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Ein Bollwerk der Männer: der Magistrat der Stadt Bensheim

Hinne rum, Hinne rum“

Fraa vun Bensem vun Hinne

Bensheim  kann stolz sein auf seine städtischen Funktionäre. Vor allem im Magistrat sitzen die Männer fest im Sattel und das zu 100 Prozent. Drei hauptamtliche und fünf ehrenamtliche Mitglieder, alles Stadträte. Stadträtinnen gibt es keine mehr.

Während in allen gesellschaftlichen Bereichen, immer mehr Männerbastionen fallen, ist es in Bensheim gelungen den Magistrat zu einem Bollwerk der Männer zu machen. Obwohl der Frauenanteil in diesem Gremium schon immer gering war, verschwand auch noch das letzte weibliche Mitglied. Weiterlesen „Ein Bollwerk der Männer: der Magistrat der Stadt Bensheim“

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Armut in Bensheim

Hohe Mietpreise sind ein großes Problem

Im Bergsträßer Anzeiger vom 16. Juni wird über Armut in Bensheim berichtet. Der Sozialausschuss im katholischen Pfarreiverbund befasste sich ausführlich mit dem Problem. Wobei das Thema Wohnung und Mietpreise von zentraler Bedeutung war. So seien die vergleichsweise hohen Mieten in Bensheim und an der Bergstraße für Menschen in Armut ein existenzielles Problem. Der Artikel macht deutlich, dass staatliche Hilfe oft nicht ausreicht und die Betroffenen auf Unterstützung caritativer Organisationen und Einrichtungen, zum Beispiel auf die Tafel, angewiesen sind. Die Politik müsse sich dem Thema stellen. Soweit zum Bericht im Bergsträßer Anzeiger.
Es stimmt, dass sich die Politik dem Thema stellen muss. Hat sie doch mit ihren Entscheidungen die jetzige Situation verursacht. Weiterlesen „Armut in Bensheim“

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„Niemand hat die Absicht, den Grabstein zu zersägen!“

Oder doch?

Soll am Ende sogar der Name Jakob Kindinger für immer verschwinden?

Was mit dem Grabstein geschehen soll, steht wahrscheinlich schon fest. Es wird aber so lange wie möglich der Öffentlichkeit verschwiegen. CDU, Grüne und BfB wollen vollendete Tatsachen schaffen. Soll der Grabstein zersägt, halbiert oder weggeschmissen werden? Weiterlesen „„Niemand hat die Absicht, den Grabstein zu zersägen!““

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Weiteres Steuergeschenk für Atomkonzerne

Brennelementesteuer für rechtswidrig erklärt

von Rainer Scheffler

Nachdem die AKW-Betreiber sich mit rund 24 Milliarden Euro aus der Verantwortung für die Atommülllagerung zu Lasten des Steuerzahlers freikaufen konnten, steht den Atomkonzernen das nächste Steuergeschenk ins Haus. Nachdem das Bundesverfassungsgericht (BVG) jetzt die seit Anfang 2011 und bis Ende 2016 befristete Kernbrennstoffsteuer („Brennelementesteuer“) für rechtswidrig erklärt hat, muss „der Staat“ – also die Steuerzahlerin/der Steuerzahler – den Konzernen RWE, Eon und EnBW mehr als 6 Milliarden Euro zurückzahlen. Weiterlesen „Weiteres Steuergeschenk für Atomkonzerne“
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Stolperstein: Texttafel diesmal zugeparkt

Stadtverwaltung nicht willens das Denkmal zu schützen?

Wenn es um die Belebung der Bensheimer Innenstadt geht ist der Stadtverwaltung nichts zu viel. Geht es um das Andenken der Opfer des Nationalsozialismus hält sich deren Einsatz in Grenzen.

Gestern wurde erneut, das von Rainer Negrelli geschaffene Denkmal an der Alten Faktorei (Bürgerbüro), missbraucht. Bürger berichteten, dass der BMW (siehe Foto) über viele Stunden auf der Texttafel des Denkmals parken konnte. Weiterlesen „Stolperstein: Texttafel diesmal zugeparkt“

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Kindingers Weggefährte Klaus Eskuche an Bürgermeister Rolf Richter

…bald eine würdige Entscheidung im Gedenken an die vielen Opfer und Widerstandskämpfer treffen…

Abschrift des Schreibens vom 02.06.2017 (Original siehe unten)

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Richter,

vor einigen Tagen habe ich von den unterschiedlichen Meinungen wg. dem Erhalt der Ruhestätte / Ehrengrab für Jakob Kindinger in Bensheim erfahren.

Seit 1960 hatte ich zu meinem Berufs- und Gewerkschaftskollegen Jakob Kindinger bis zu seinem Tod einen ausgezeichneten menschlichen und kollegialen Kontakt.

Als überzeugter und kämpfericher Gewerkschafter hat Jakob Kindinger in den 60er und 70er – Jahren mit vielen Kollegen zahlreiche Erinnerungsfahrten zu den Nazi – Vernichtungsstätten Buchenwald und Dora bei Nordhausen organisiert.

Dies hat Jakob als seine demokratische Pflicht, unter dem Gesichtspunkt der Menschlichkeit gegen das Vergessen, angesehen.

Es stimmt mich sehr traurig, wenn jetzt in Bensheimein ein unwürdiges Gerangel um seine letzte Ruhestätte als Ehrengrab stattfindet.

Deshalb sollte bald eine würdige Entscheidung auch im Gedenken an die vielen Opfer und Widerstandskämpfer getroffen werden!

Sein Kollege und Weggefährte 

Nikolaus Eskuche“

Klaus Eskuche war Kollege von Jakob Kindinger, Gewerkschaftssekretär in Darmstadt und hat auch die Natursteinindustrie an der Bergstraße betreut.