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DGB Bergstraße solidarisch mit den Streikenden im Sozial- und Erziehungsdienst

Pressemitteilung vom DGB Kreisverband Bergstrase:

„Erzieherinnen verdienen mehr“

P1010234Der DGB Kreis Bergstraße unterstützt den Streik im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. „Wenn heute Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen streiken, hat das gute Gründe“, meint Ute Schmitt, stellvertretende Vorsitzende im DGB Kreisverband Bergstraße. „Die pädagogischen Anforderungen an diese Berufe haben sich in den letzten Jahren deutlich erhöht, die Bezahlung wird dieser Leistung in keiner Weise gerecht. Erzieherinnen verdienen mehr“, so Schmitt weiter.

Sprachförderung, Begabungsförderung, Inklusion und Elternarbeit sind nur einige der Aufgaben, die zum Arbeitsalltag einer Erzieherin gehören. Die Ansprüche der Eltern und der Gesellschaft insgesamt sind hoch. Die Ausbildung zur Erzieherin dauert zwischen vier und fünf Jahren. Hohe Anforderungen an Fach- und Sozialkompetenz also, die nicht angemessen bezahlt werden: „Den Eingruppierungen der Berufsgruppen liegen Tätigkeitsbeschreibungen zugrunde, die zum Großteil aus den 1970er-Jahren stammen. Seitdem sind sie kaum verändert worden. Es ist höchste Zeit, sie den gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen“, fordert Franz Beiwinkel,.

Die kommunalen Arbeitgeber leugnen nach fünf Verhandlungsrunden jeden generellen Aufwertungsbedarf und haben bisher kein offizielles Angebot vorgelegt. „Wir fordern die Verantwortlichen im Kreis Bergstraße auf, sich beim Verband der kommunalen Arbeitgeber für eine Höhergruppierung dieser Berufe einzusetzen“, so Jutta Mussong-Löffler, Vorsitzende des DGB Bensheim. „ Es ist höchste Zeit, soziale Arbeit ihrem gesellschaftlichen Wert entsprechend zu entlohnen“. Die kommunalen Arbeitgeber haben es jederzeit in der Hand, den Streik durch ein angemessenes Angebot zu beenden.

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