Rüstungsexporte

Steuerhinterziehung und Waffenproduktion

Fiskalstrukturen für „arme“ Unternehmen der Rüstungsindustrie

Logo Stop WapenhandelSieben der zehn größten Rüstungsunternehmen der Welt haben einen Firmensitz in den Niederlanden. Der Grund besteht darin, dass sie  dort keine oder ganz wenig Steuern bezahlen müssen. Auf dem siebten Platz dieser Liste, befindet sich die Airbus Group. Eigentlich ein Deutsch-Französischer Konzern. Der auch dort seine Gewinne versteuern lassen sollte.

Nicht ganz so weit vorne im Ranking sind die Rüstungsunternehmen Rheinmetall, Krauss-Maffei Wegmann und die Diehl Defence Holding. Aber sie befinden sich unter den 100 größten Rüstungsunternehmen weltweit. Mehr als die Hälfte dieser verfügt über eine Holdinggesellschaft oder Niederlassung in den Niederlanden. Praktisch bedeutet dies, dass jeder zweite US-Dollar, der weltweit an der Produktion von Waffen verdient wird, zur Vermeidung von Steuern in die Niederlande umgeleitet wird. „Steuervermeidung für Arme Gesellschaften“  wird diese Möglichkeit in den Niederlanden genannt. Doppelt Zynisch“, sagt Martin Broek Autor der Broschüre Tax evasion and weapon production: Letterbox arms companies in the Netherlands, denn die Produktion von Waffen und Rüstungsgütern sei zu einem großen Teil mit Steuergeldern finanziert. Außerdem werde Forschung und Entwicklung  durch die Zusammenarbeit mit staatlichen Universitäten unterstützt.

Leider nur in Englisch verfügbar aber trotzdem zu empfehlen: Tax evasion and weapon production 

[Quelle:http://www.stopwapenhandel.org ]

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