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Wie können wir unterdrückte Informationen öffentlich machen?

Wie oft werden kritische Informationen in Zeitungen relativiert?

Erstes Beispiel : Angenommen ein Verein hat die Steigerung der Attraktivität seiner Stadt zum Ziel. Im Vorstand des Vereins sind der Bürgermeister, städtische Bedienstete, Stadtverordnete, eine Mitarbeiterin der regionalen Tageszeitung die gleichzeitig bei der Stadt arbeitet sowie  Unternehmer, Gewerbetreibende und Kaufleute. Teilweise gibt es zwischen den genannten Personen auch verwandtschaftliche Verhältnisse. Angenommen, die Stadtverwaltung würde die Aktivitäten des Vereins jährlich mit 180 000 Euro sponsern. Warum hinterfragt  normalerweise niemand, ob dies noch ein normaler Verein oder bereits eine Seilschaft ist? (Übereinstimmungen  mit der Wirklichkeit sind rein zufällig).

Bestimmte Informationen werden von den etablierten Medien eben oft nicht gebracht. Zweites Beispiel:Der Bergsträßer Anzeiger war nicht bereit, eine DGB-Presseerklärung über eklatante Missstände in der Bensheimer Filiale des Tegut-Einkaufsmarktes zu veröffentlichen.

Etablierte Medien sind Teil kapitalistischer Besitzverhältnisse. Sie sind abhängig von werblicher Finanzierung. Wichtige Anzeigenkunden dürfen nicht  verärgert werden. Inhaltlich müssen sie sich bei ihrer Berichterstattung an den Mainstream ihrer Leserschaft halten, da sie sonst Abonnenten verlieren.

Kritische Inhalte verbreiten bedeutet unterdrückte Informationen öffentlich machen. Wie können wir das tun? Darüber würde ich gerne eine Diskussion beginnen. Zum Beispiel auf facebook, http://www.loefflergeblog.wordpress.com oder via Emails. Wer will mitzudiskutieren?

Günter Löffler

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