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Europas Doppelmoral in Afrika

MenschenrechtsInitiative: Künftige Bundesregierung muss anders handeln

„Inzwischen kennt fast jeder die grauenhaften Zustände in libyschen Lagern und Gefängnissen, in denen Warlords, Milizenführer und Drogenbosse afrikanische Flüchtlinge festhalten“, schreibt die MenschenrechtsInitiative Bergstrasse e. V. / MIB in einem Jahresrückblick und sieht darin „einen der vorläufigen Tiefpunkte in der Flüchtlingspolitik der EU. „Ohne ausreichend Wasser und Nahrung, erpresst, gefoltert, als Sklaven verkauft.
Internationale Organisationen haben es dokumentiert, die UN haben sich empört. Wenn Europa seine angeblichen „europäischen Werte“ ernst nehmen würde, dürfte es hier nicht untätig bleiben. Wer die Ausbildung für sog. libysche „Sicherheitskräfte“ und die Ausrüstung für eine selbsternannte „libysche Küstenwache“ in Millionenhöhe finanziert,  um mit Hilfe dieser Abschottungspolitik die Flüchtlingszahlen auf dem Mittelmeer zu senken, erhöht die Zahl derer, die in Libyen interniert werden“, so MIB-Sprecher Rainer Scheffler und fordert von der künftigen Bundesregierung „eine klare Entscheidung: Menschenrechte oder Migrationsabwehr. Politikerinnen und Politiker müssen endlich den moralischen Preis geschlossener Grenzen erkennen und benennen!“
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